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Der Abschied des Clowns

Langsamen Schrittes
und ohne Eile
durchschritt der Clown das Haus. 

Mit hellen Augen, 
tränenschwer, 
besah er dessen vergangene Wunder.

Ein zuckernes Lachen, 
längst verhallt, 
lag staubig in all seinen Ecken.

Vom Dach bis zum Keller
und in jeder Ritze
erkannte er sein seinschweres Selbst.

Was Sonne einst war, 
fugenlos füllend, 
war stumpfgelber Anstrich geworden.

An der Tür angelangt,
verließ er es stumm
und sein Blick kehrte niemals um.

Und langsamen Schrittes
kam es zurück, 
das Glück, das ein Clown nicht erreicht. 

So lebte das Haus
und blühte und wuchs,
nicht weil er ging,
sondern weil er nicht blieb.

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