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Der Weg des Wortes

Schon immer fühlt‘ er sie:
Die Hände seiner tiefen Seele.

Jammernd tastend,
fluchend schlagend,
blind und fordernd
suchen sie den Weg nach draußen.

Schon immer liebt‘ er es:
Das Wort in seiner Existenz.

Drängend kuschelnd,
träumend küssend,
er und nicht er
erfüllt es Schalen seiner selbst.

Er zog es groß,
er ließ es wachsen.
Erinn’rung um Erinn’rung,
Erfahrung um Erfahrung
fütterte er’s mit
Lieben,
Leiden,
Leben,
Lachen.

Und schnitt er sich,
sein Dasein klaffend Wunde wurde,
in bitt’ren Strömen er’s vergoss.
Gar salzig fließen Fingertränen.

Und freut‘ er sich,
sein Fühlen kichernd Glück versprühte,
als dunstig Frohsinn er’s verdampft‘.
Wie neblig wabert Wortgelächter.

So gießt er tanzend seinen Weg.
Pflanzt Händeblumen durch sein Geh’n,
die Wörter formen
immerdar.

Er liebt dabei.
Er leidet, lebt.
Und lacht und lacht und lacht und lacht.

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