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Schmetterlingspfützen

Ohne dich raupt es sich träge durch die Tage. 
Lebensblatt kauend fettet es sich an geseufztem Verlangen, 
ohne Geschmack und ohne Ziel.

Doch bei dir wird mein Herz Schmetterling.
Flatterig holpert es dem unsteten Licht der Zukunft hinterher,
flügelnden Staub in den rosanen Augen.

Vor dir felste sie sich bleiern hinter Mauern.
Schutzdunkel grub sie sich in bibberndes Morgen,
Zähne gefletscht und Klauen gespreizt.

Doch mit dir wird meine Seele Wasser.
Pfützig platscht sie kichernd durch Kleinkinderspäße,
grinsigen Unfug im kunterbunten Sinn.

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