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Über die Liebe und das Alles

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Was … was ist ein Wort,
das nur geschrieben steht?
Das niemand je liest.
Dessen Tinte Äonen überdauert
ohne im Augenschein kraftvoll zu strahlen.
Inhalt, der in sich selbst verweilt.
Nie ausgegossen in das blumig rankende Wesen
eines lebendigen Geistes.
Dazu verdammt, in die Welt gebracht worden zu sein
und seine Magie mit in die Ewigkeit zu nehmen,
deren Leere sich ausbreitet.
In der es verschwindet.
Verbleicht.
Untot erschaffen.

Was ist eine Seele,
die keinen Spiegel findet?
Kein Echo.
Keinen Widerhall in den Phantasmagorien
einer anderen.
Sein, das nur sein eigenes Sein schmeckt.
Dessen Dynamik in sich selbst erstirbt.
Weil ein Antrieb fehlt.
Das keinen Schatten wirft,
keine Reflexion.
Nur Reflektion in seinem Haus aus Staub.

Beides nichts sich zur Idiotomanie.
Denn was das Stets uns lehrt
ist,
das Andersein der Geister erst
zeugt das Wertgeschöpf.
Flügelt uns.
Verherzt die Welt mit Lieberei.
Und netzt und be- das Weltgefühl.

Liebe ist Alles
und Alles ist Liebe.


Bildquelle und Copyright: www.facebook.com/Mau.macht.Fotos
Danke für dieses tolle Foto, Mau. Einfach wunderschön.

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